Heizen mit Öl - solide Versorgung und stabile Preise

Durch die Debatte über die Energiewende und die ungleichen Steuermaßnahmen zwischen fossilen und erneuerbaren Energieträgern wird das Marktgleichgewicht zunehmend belastet. Die Energiepolitik sollte auf umweltverträgliche und zugleich wirtschaftlich umsetzbare Maßnahmen setzen. Doch die Verfechter erneuerbarer Energien lassen die Nachteile einer vollständigen Umstellung häufig außen vor. So wird etwa vergessen, dass feste Brennstoffe 1200-mal mehr Feinstaub produzieren als Ölheizungen. Auch die Belastungen durch Stickoxide sind um ein Vielfaches höher. Was außerdem nicht vergessen werden darf, ist die hohe Versorgungssicherheit durch traditionelle Energieträger wie Heizöl, die durch die Speichermöglichkeit jederzeit zur Verfügung stehen und somit den Gesamtverbrauch an sofort zur Verfügung stehender Energie entlasten.

Mehr Effizienz, weniger Belastungen

Es sollte vorrangig um eine Effizienzsteigerung im Bereich des Energieverbrauches gehen und nicht um die Zwangsumstellung auf alternative Energieträger. Das Förderprogramm Heizen mit Öl erfüllt die Effizienz-Anforderung fortwährend. Jährlich werden etwa 5.000 bis 7.000 alte Ölkessel durch moderne ersetzt. Bis Ende 2016 ist eine kumulierte Einsparung von umgerechnet rund 2,1 Terrawattstunden zu erwarten, was ca. elf Prozent des Heizölbedarfs in Österreich 2009 entspricht. Zudem wurden die Kyoto-Ziele im Raumwärmebereich längst erreicht. Darüber hinaus wurde das Förderprogramm hinsichtlich der Nachhaltigkeit und Effizienz von der International Energy Agency (IEA) 2012 als einzige Energieeffizienzmaßnahme in Österreich ausgezeichnet.

Im Bereich der Renovierung bietet die Ölheizung einen weiteren nennenswerten Vorteil. Zum einen sind leitungsgebundene Systeme wie Gas oder Fernwärme nicht in allen Regionen verfügbar. Zum anderen ist die Renovierung des bestehenden Systems im Sanierungsfall die kostengünstigste und schnellste Lösung. Die Anschaffungskosten rentieren sich bereits nach wenigen Jahren.