Eurofuel: Effizienz und Umweltverträglichkeit

Die European Heating Oil Association (Eurofuel) repräsentiert nationale Organisationen aus zehn europäischen Ländern, die den effizienten Gebrauch von Heizöl in privaten Haushalten fördern. Eurofuel setzt sich sowohl für bestehende als auch innovative Technologien im Bereich Heizöl, sowie für die dazugehörige Ausrüstung im jeweiligen Binnenmarkt ein. Die Mitglieder von Eurofuel streben danach, die Wettbewerbsfähigkeit am Markt zu sichern, die Effizienz von Ölheizungen sicherzustellen, sowie deren Umweltbeeinträchtigung zu reduzieren.

Die Optimierung der Heizungsanlagen in privaten Haushalten ist eine Möglichkeit, die Energieeffizienz zu erhöhen. Die Verbesserung der Wärmedämmung, die Kombination einer Ölheizung mit einer Solaranlage oder die Zugabe von Biokomponenten (Biofuel) zum Heizöl sind weitere Maßnahmen, die von Eurofuel begrüßt werden.

Christian Küchen, Vorstandsvorsitzender der Eurofuel-Gruppe, unterstreicht, dass Bürger nicht zu einem bestimmten Weg der Energieeffizienz gezwungen werden sollten, denn dies sei nicht die Aufgabe der Politik, sondern die der Bevölkerung selbst.

Das IWO vertritt die Interessen Österreichs

IWO-Geschäftsführer Martin Reichard nimmt für Österreich an den regelmäßigen Arbeitssitzungen der Eurofuel in Brüssel teil. Zu den Tätigkeitsbereichen zählen etwa die Mitgestaltung der EU-Energiesteuerrichtlinie und -Gebäuderichtlinie, Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität oder die Beteiligung an der Klima- und Effizienzstrategie 2030.

Dieses Jahr war die Eurofuel maßgeblich an dem Beschluss der Energiekennzeichnung für Heizkessel ab 2015 sowie an der Ökodesign-Richtlinie für Heizungen und Warmwasseraufbereitung beteiligt.