IWO News Online

Die IWO-News Online bieten Ihnen viermal im Jahr Informationen rund um die moderne Öl-Brennwerttechnik, Heizöl extra leicht und die Aktivitäten des IWO-Österreichs für die heimischen Ölheizungsbesitzer. Außerdem finden Sie Beiträge zu aktuellen Energiethemen, gesetzlichen Neuerungen, technischen Entwicklungen, Expertenmeinungen, etc.

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Österreicher setzen weiter auf Ölkesseltausch

Mit Öl zu heizen ist weiterhin beliebt in Österreich – kein Wunder, die Heizform gehört zu den günstigsten und bequemsten. Um besonders günstig zu heizen, braucht es ein effizientes Öl-Brennwertgerät. Immer mehr Haushalte erneuern deshalb ihre Ölheizung: Mit 3.234 Anträgen auf Förderung der Heizungsmodernisierung wurde im ersten Halbjahr 2017 ein neuer Höchstwert erreicht. Die Zahlen aus den ersten zwei Quartalen des Rekordjahrs 2016 konnten damit nämlich noch um fünf Prozent übertroffen werden.

Insgesamt bereits 48.192 Anträge

Seit dem Start der Förderaktion Heizen mit Öl (HMÖ) im Jahr 2009 stellten bereits 48.192 Haushalte einen Antrag auf Unterstützung beim Ölkesseltausch. „Dass immer mehr Österreicher von dieser Energieeffizienzmaßnahme Gebrauch machen, ist höchst erfreulich und in jeder Hinsicht sinnvoll: Mit einer überschaubaren Investition senkt man dauerhaft die Heizkosten und schont die Umwelt“, so Martin Reichard, Geschäftsführer IWO-Österreich, der noch dieses Jahr den 50.000. Antragsteller erwartet.

Gebäudebereich vorbildlich bei Emissionen

Seit 1990 sind die CO2-Emissionen durch das Heizen um 42 Prozent gesunken. Österreichs Klimaschutzziele 2020 im Bereich Gebäude wurden bereits 2014 erreicht. „Der Beitrag zum Klimaschutz im Gebäudebereich kann sich also sehen lassen, während in den anderen Sektoren weit weniger Maßnahmen zur Einschränkung von CO2-Emissionen gesetzt werden“, so Reichard.

Der IWO-Geschäftsführer will in den nächsten Jahren noch viele Menschen von einem Ölkesseltausch überzeugen: „Unser Ziel ist, bis 2020 insgesamt 60.000 alte Ölheizungen durch neue Brennwertgeräte zu ersetzen.“ Treffen die Erwartungen des IWO ein, so können bis zum Beginn der neuen Dekade, kumulativ gesehen, mehr als 9.000 GWh Energie bzw. rund 2,4 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.