7 Punkte Programm für die Energiezukunft

Das Eindämmen der klimaschädlichen Emissionen ist ein zentrales Ziel der Europäischen Union. Bei den Erfolgen hinkt Österreich im Vergleich zu anderen EU-Staaten hinterher, zeigt der aktuelle Klimaschutzbericht. Die Österreichische Bundesregierung habe verabsäumt, einen konkreten Plan und eine klare Strategie zu entwickeln, kritisieren Umweltorganisationen. „Wir können uns dieser Kritik anschließen. Was wir in Österreich bisher vermissen, sind klare Zieldefinitionen im Bereich Energie- und Klimapolitik“, merkt Martin Reichard, Geschäftsführer des IWO-Österreich, an.

Forderungen an neue Bundesregierung

Das IWO hat ein 7 Punkte Programm für die Energiezukunft entwickelt – mit Forderungen an die neue Bundesregierung. „Wir sind der Meinung, dass die neue Bundesregierung vor allem Anreize für die Konsumenten schaffen sollte, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“, bekräftigt Reichard. Die neue Regierung sollte alle Energieträger gleich behandeln und von weiterer Regulierung absehen, die die Weiterentwicklung von Technologien (z.B. Bioöle) einschränkt.

Energiemix entscheidend

Ein gut funktionierendes Energiesystem basierend auf einem ausbalancierten Energiemix ist Voraussetzung, um eine moderne, nachhaltige, leistbare, wettbewerbsfähige und stabile Energieversorgung dauerhaft sicherstellen zu können. „Besonders im Raumwärmemarkt muss die Politik wirtschaftliche und topographische Aspekte berücksichtigen. Leitungsgebundene Energieträger sind nicht beliebig ausbaubar und die individuelle Wärmeversorgung ist oft alternativlos“, so der IWO-Geschäftsführer. Zudem dürften Technologien nicht eindimensional anhand einzelner Emissionsfaktoren bewertet werden und manche davon zu Gunsten anderer diskriminiert werden. „Ölheizungen sind im Bereich der Luftschadstoffe viel sauberer als Holz-, Pellets- oder Biomassekessel“, merkt Reichard an.

Das komplette 7-Punkte-Programm für die Zukunft steht Ihnen hier zum Download.